Eine Frage hören wir von Betrieben fast immer: Warum nur Indonesien? Andere Vermittler bieten Bewerber aus Vietnam, Marokko, Indien und Kolumbien an. Mehr Länder heißt mehr Auswahl, so die Überlegung.

Wir sehen das anders. Wer Azubis aus fünf Ländern vermittelt, kennt keines davon richtig. Wir kennen eines sehr gut. Und davon hat Ihr Betrieb mehr als von einer langen Bewerberliste.

Was Spezialisierung im Alltag bedeutet

Talentle haben Samantha und Michael Sernatinger 2023 gegründet. Samantha hat indonesische Wurzeln, spricht die Sprache und hat Kultur- und Regionalwissenschaft Indonesiens studiert. Michael ist im Schwarzwald aufgewachsen und kennt den Mittelstand aus eigener Arbeit in der Industrie. Diese Mischung ist kein Zufall. Sie ist der Grund, warum es uns gibt.
[TALENTLE: Ein, zwei Sätze von Samantha: Warum ist ihr das Thema persönlich wichtig?]

Im Alltag zeigt sich das an vielen Stellen. Wir wissen, welche Schulabschlüsse in Indonesien was bedeuten und welche Deutschzertifikate wirklich etwas über den Sprachstand aussagen. Wir führen Gespräche mit Bewerbern auch auf Indonesisch, wenn es um Fragen geht, die man in einer Fremdsprache lieber nicht stellt. Und wenn es nach ein paar Monaten im Betrieb hakt, können wir mit Ihrem Azubi in seiner Muttersprache reden. Ein Missverständnis ist so oft in einem Telefonat geklärt.
[TALENTLE: Ein echtes Beispiel, bei dem ein Gespräch auf Indonesisch ein Problem im Betrieb gelöst hat.]

Was für Azubis aus Indonesien spricht

Indonesien hat über 280 Millionen Einwohner, und die Bevölkerung ist jung. Für diese jungen Menschen gibt es im eigenen Land zu wenig Arbeit. Im August 2025 waren laut indonesischem Statistikamt 16,9 Prozent der 15- bis 24-Jährigen arbeitslos. Bei den 25- bis 59-Jährigen sind es nur 1 bis 3 Prozent. Besonders schwer haben es Absolventen von Berufs- und Oberschulen.

Für unsere Bewerber ist eine Ausbildung in Deutschland deshalb eine echte Chance auf einen Beruf. Das merkt man an der Motivation. Viele lernen über Monate Deutsch, neben Schule oder Job, um überhaupt die Voraussetzungen zu erfüllen. Wir nehmen nur Bewerber mit einem B1-Zertifikat, bei dem sie im Schnitt mindestens 75 Prozent erreicht haben, oder mit bestandenem B2.

Die Betriebe, mit denen wir arbeiten, beschreiben ihre Azubis oft als zuverlässig und lernbereit. Wir sagen trotzdem nicht, dass alle Indonesier fleißig sind. Menschen aus einem Land sind so verschieden wie überall. Was die Betriebe erleben, hat viel mit der Auswahl zu tun: Nur etwa jeder fünfte Bewerber kommt durch unser Verfahren.
[TALENTLE: Ein kurzes Zitat eines Kundenbetriebs über seinen Azubi, z. B. von Storz oder Grießhaber

Was wir nicht machen

Spezialisierung heißt für uns auch, Verantwortung für die Menschen auf der anderen Seite zu übernehmen. In der Vermittlung von Arbeitskräften aus Asien gibt es Anbieter, die Bewerbern hohe Gebühren abnehmen oder sie über überteuerte Unterkünfte an sich binden.

Bei uns zahlen Bewerber nichts für die Vermittlung und müssen sich für die Einreise nicht verschulden. Es gibt keine Klauseln, nach denen ein Azubi Geld zurückzahlen muss, wenn er die Ausbildung beendet. Und wir sind offen, was Wohnung und Zusatzleistungen kosten.

Für Sie als Betrieb ist das mehr als eine Frage der Moral. Ein Azubi, der keine Schulden in der Heimat abbezahlen muss, kann sich auf seine Ausbildung konzentrieren.

Warum die Community funktioniert

Weil alle unsere Azubis aus demselben Land kommen, kennen sie sich untereinander. Sie sprechen dieselbe Sprache, feiern dieselben Feste und haben dasselbe Heimweh. In der Talentle-Community treffen sie sich regelmäßig, bei Treffen und gemeinsamen Ausflügen. Wer am Wochenende mit anderen Indonesiern im Schwarzwald wandern geht, fühlt sich hier schneller zu Hause.

Bei einer Gruppe aus zehn Ländern wäre das kaum möglich. Von unseren über 80 vermittelten Azubis hat weniger als jeder zehnte die Ausbildung abgebrochen. Die Community ist aus unserer Sicht ein wichtiger Grund dafür.

Was das für Ihren Betrieb heißt

Sie bekommen keinen Bewerber aus einem Katalog, sondern einen, den wir persönlich kennen. Mit Deutsch auf mindestens B1-Niveau, nach einem Auswahlverfahren, das vier von fünf Bewerbern nicht bestehen. Und mit Ansprechpartnern, die Ihren Betrieb und die Heimat Ihres Azubis verstehen.

Wenn Sie wissen möchten, ob ein Azubi aus Indonesien zu Ihrem Betrieb passt, sprechen Sie mit uns. Das Erstgespräch ist kostenlos.

Quellen